Hallo liebe Lesenden,

seit etwa 3-4 Monaten befasse ich mich nun mit Theta Healing und habe mittlerweile darin die Grundausbildung gemacht. Ich bin noch recht am Anfang der Geschichte, dennoch wollte ich euch mal einen kleinen Einblick in die Weltsicht von Theta-Healing geben.

Warum sind wir in die Welt gekommen? – Weil wir es so wollten.
Warum wollten wir das? – Wir wollten etwas lernen. eine Tugend, eine besondere Erfahrung machen, ein besonderes Gefühl erleben oder eine bestimmte Aufgabe erledigen, die wir uns selbst gesetzt haben.
Warum konnten wir das nicht schon direkt als Seele oben bei Gott erfahren? – Nun da gibt es halt keine Körper und keine damit verbundenen Gefühle und Erlebnisse.

Das heißt also es war unsere Wahl, dass wir hier herunter gekommen sind. Aber jetzt mal ehrlich, haben wir uns wirklich den ganzen Shit hier unten ausgesucht? Also Krankheiten wie Krebs, Cholera, Verstümmelungen, Krieg, Vergewaltigungen, vererbte Traumata, Krätze, Durchfall – jetzt mal ehrlich, wirklich?
– Ja. Das mag erstmal grausam klingen und irrational, aber wenn man ein bisschen tiefer blickt und schaut was es für Lernmöglichkeiten gibt: Zum Beispiel: einmal Krieg zu erfahren. Ein Kriegsheld zu sein, oder zu lernen wie es ist Durchzuhalten, emotionale Stärke zu lernen, Führung lernen, zu Wissen wie es ist Verbitterung zu fühlen oder Verzweiflung. Bei fast jedem Trauma oder bei jeder Krankheit gibt es etwas, wo wir im Nachhinein daraufschauen können und sagen, ja, da gibt es einen Nutzen für mich. Wenn wir stark genug sind uns eine solche Perspektive zu erlauben. z.B. Durch einen Beinbruch in der Kindheit habe ich aufgehört Fußball zu spielen und mein Interesse an Erdkunde entdeckt und bin dabei geblieben. Meine Akne hält mir lästige Menschen vom Leib. Meine Verdauungsbeschwerden haben mir dabei geholfen weniger Süßes als Liebesersatz zu essen. Meine Sehschwäche hat mir dabei geholfen mich von meinem Büroarbeitsplatz zu verabschieden und Reitlehrerin zu werden. usw. usw. …

Das klingt soweit alles plausibel bis man zu den großen Ungerechtigkeiten kommt. Krebs, AIDS, Vergewaltigungen, Folter, Kindstod und so weiter. Wieso sollte jemand einen Nutzen hieraus ziehen?
– Da diese Fragen mit Theta Healing jeweils biografisch je Klient zu klären sind, werde ich jetzt nicht en Detail darauf eingehen und mir keine weiteren Beispielgeschichten aus den Fingern saugen, stattdessen will ich die Produktivität dieser Perspektive im therapeutischen Kontext erläutern.

Geht man davon aus, dass diese Geschehnisse, sagen wir Aids durch eine Bluttransfusion oder Krebs im Kindesalter zu bekommen nicht selbst gewählt sind, sondern Zufälle. Was ist die psychologische Konsequenz daraus?
1) In einer zufälligen Welt geschehen zufälligen Menschen zufällige Dinge: Man hat keinen Einfluss auf die Welt und darf sich somit legitimerweise allen Gefahren z.B. vom Blitz getroffen zu werden, überfahren oder vergewaltigt zu werden permanent ausgesetzt sehen. „Es kann dir passieren“ – Ich habe einen beschränkten Einfluss auf die Welt, kann nichts daran ändern/es nicht verhindern – Die Welt wird mit dem Erleben eines Traumas ein gefährlicherer Ort.
2) Dadurch, dass ich die Verantwortung von mir wegschiebe und die Ärzte, die Welt oder dem Teufel die Verantwortung gebe, gebe ich diesen Exteren Faktoren nicht nur mehr Macht über mein Leben als ich mir diese selbst zugestehe, Ich gebe ihnen damit zugleich die Schuld. Und was tut die Schuld? Sie hält mich fest, an der Krankheit und an den Ärzten (Und an der Schuld/Rache selbst). Somit bewerte ich mich als Opfer und halte mich über die Ungerechtigkeit an dem schweren Gefühl und der Krankheit/dem Trauma fest. Anstatt zu fragen, wie dient mir das?

In der Theta Healing-Perspektive übernimmt der Klient voll die Verantwortung für alles und hat dadurch allerdings auch die Macht, alles zu ändern.
Ganz 100% selbstgewählt ist alles dann allerdings auch nicht, denn wir werden hier ja in einen Körper geboren und dieser Körper trägt die DNA und die vererbten Traumata und körperlichen Dispositionen unserer Eltern, Großeltern und deren Vorfahren mit sich. Das heißt man ist schon auch eingeladen, diese Themen zugleich aufzulösen, wenn man an seinen eigenen arbeitet.

Ganz wichtig und zentral sind beim Theta Healing also:
1) die Bereitschaft an die Freiheit zu glauben „fast“ alles in seinem Leben ändern zu können (z.B. den freien Willen anderer Menschen oder die Höhe des Mount Everest geht halt nicht), ist aber auch nicht so wichtig, wenn es z.B. um persönliche Gesundheit, psychische Komplexe, Glücklichkeit und Tugenden geht, die wir lernen wollen.
2) Die Offenheit all das ändern zu wollen, was dem eigenen Glück im Weg steht.
3) Das Wissen, dass hinter jedem „Rückschlag“ oder Leid ein Sinn steckt oder der Hinweis auf etwas, was wir überwinden wollen.
4) Vertrauen, denn der Therapeut selbst heilt nichts, das macht die Schöpfung/Quelle allen Seins bzw. Gott. Der Therapeut weist nur mit Erlaubnis des Klienten an und bezeugt was Schöpfung ausführt.

Da die ganze Welt für uns ein Selbsterfahrungsraum ist, gibt es keine Zufälle. Alles geschieht weil wir es aus einer Kombination von unseren bewussten und unbewussten Gefühlen und Glaubenssätzen anziehen. Überhaupt unser ganzes Erscheinungsbild, unsere Krankheiten, psychologischen Muster, die Unfälle in unserem Leben, die intensiven Begegnungen und besonderen Erlebnisse sind Resultat derselbigen. Die Frage die man sich in dem Zusammenhang stellen darf ist: Wenn ich ohnehin schon alles selbst in mein Leben ziehe, wieso überlasse ich dann den Großteil dessen was da kommt meinem Unterbewusstsein und nehme nicht selbst die Zügel in die Hand, bzw. korrigiere mein Unterbewusstsein so, dass es mir bei dem was ich in mein Leben ziehen will nicht im Wege steht?

Es gibt allerdings Ausnahmen. Man ist nicht ganz frei zu tun und zu lassen was man will und sich zu verändern wohin man will. Denn man ist ja mit einem bestimmten Wunsch hier auf die Erde gekommen. Wenn man sich nun allerdings mit seinen irdischen Wünschen so weit von dem Ziel und Lebenssinn wegbewegt, den man hier verwirklichen wollte, dann wird das Unterbewusstsein vom höheren Selbst/der Seele mit Sätzen gefüttert, die einen wieder sanft oder holprig auf seinen Pfad lenken. Oder anders betrachtet: Sein Lebensziel zu finden, seinen Lebensweg zu gehen oder seine Lebensaufgabe zu erfüllen ist der Weg zu Glück, Gesundheit und einem erfüllten Leben. (Und Theta Healing ist bisher die effizienteste Methode die mir untergekommen ist sein Lebensziel zu finden und zu leben).

Um es auf einen Satz zu bringen:

Sei bereit das Leben leben zu wollen wofür du hier auf die Erde gekommen bist und erlaube dir dich von den Blockaden zu befreien, die dich daran bisher gehindert haben.


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